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Mi

26

Nov

2014

Vitamin B - Power für die Nerven

Bild: Shutterstock
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Nun zu Vitamin B. Dieses ist in Wirklichkeit eine Vitamingruppe, in der acht Vitamine

zusammengefasst sind, die alle als Vorstufen für Koenzyme dienen. Folgende B-Vitamine können wir unterscheiden:

 

  • Vitamin B1 - Thiamin
  • Vitamin B2 - Riboflavin
  • Vitamin B3 - Niacin
  • Vitamin B5 - Pantothensäure
  • Vitamin B6 - Pyridoxin
  • Vitamin B7 - Biotin
  • Vitamin B9 - Folsäure
  • Vitamin B12 - Cobalamin

Die Vitamingruppe gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen, das heißt, sie müssen über die Nahrung aufgenommen werden, da der Körper diese nicht speichern kann. Vitamin B12 ist dabei das einzige wasserlösliche Vitamin, das im Körper gespeichert werden kann, alle anderen Substanzen dieser Gruppe müssen regelmäßig in entsprechend großer Menge aufgenommen werden. Was zu viel an wasserlöslichen Vitaminen zugeführt wird, scheidet der Körper über die Nieren wieder aus.

 

Worin ist Vitamin B enthalten?

 

Eine ausreichende Versorgung des Organismus mit Vitaminen der B-Gruppe ist für den menschlichen Stoffwechselprozess, vor allem in den Nervenzellen, sehr wichtig. Vitamin B ist in zahlreichen Lebensmitteln enthalten. Zum einen findet es sich in Haferflocken. Diese enthalten besonders viel Vitamin B1, das auch als "Nerven-Vitamin" bekannt ist, denn es sorgt für starke Nerven und Stress-Resistenz. Denselben Zweck erfüllen Nüsse, wie zum Beispiel Walnüsse und Pistazien - nicht umsonst bekannt als Nerven- oder Studentenfutter! Wer ein Fan von Fisch ist, sollte dagegen öfters Lachs auf den Teller haben, denn der ist ein ausgezeichneter Lieferant des Vitamins B2. Auch Huhn, am besten aus Biohaltung, enthält einen großen Anteil an Vitamin B, nämlich das Vitamin B6.

 

Wozu braucht der Körper Vitamin B?

 

Tatsächlich weisen alle B-Vitamine zahlreiche wichtige Funktionen für unseren Organismus auf. So sind sie wichtige Regulatoren im Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel. Sie wirken insgesamt stoffwechselaktivierend. Auch sind sie wichtig für die Blutbildung und sind darüber hinaus sogenannte Radikalenfänger. So ist Vitamin B1 zum Beispiel am Energie-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel beteiligt. Eine ausreichende Zufuhr ist besonders wichtig für die Herzfunktion sowie die Nerven- und Gedächtnisleistung. Außerdem wirkt es appetitanregend, fördert eine gute Verdauung, lindert Schmerzen, sorgt für geistiges Wohlbefinden und unterstützt die Wundheilung. Ein Mangel führt unter anderem zu Vergesslichkeit, Konzentrationsschwäche und Reizbarkeit. Vitamin B6 ist wichtig für den Eiweißstoffwechsel, die Blutbildung, das Nervensystem und das Immunsystem. Zu den typischen Anzeichen einer Unterversorgung zählen gerötete, schuppige Haut, Darmbeschwerden, Müdigkeit, Niedergeschlagenheit oder Menstruationsbeschwerden. Vitamin B12 hingegen ist am Aufbau der Erbsubstanz (DNA) beteiligt und notwendig für Zellaufbau, Blutbildung und Energiestoffwechsel. Es sorgt zum Beispiel für die normale Entwicklung der roten Blutkörperchen, die für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich sind.

 

Eine tolle Rezeptidee, welche auch einen hohen Anteil an Vitamin B einschließt, ist eine Lachspizza. Diese ist nicht nur lecker, sondern obendrein auch arm an Kohlenhydraten! 

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Di

25

Nov

2014

Vitamin A - für Sehkraft und Wachstum

Heute beginnt die Reihe zum ABC der Vitamine, angefangen mit Vitamin A!

  

Von den insgesamt 13 essentiellen Vitaminen kann der menschliche Organismus nur zwei selbst herstellen: Das eine ist das Vitamin D, welches dein Körper durch ausreichend Sonneneinstrahlung selbst herstellt, das andere ist das Vitamin B3 (Niacin). Dazu benötigt der Körper allerdings die essentielle Aminosäure Tryptophan.

 

Das Vitamin A, das im heutigen Beitrag behandelt wird, zählt zu den fettlöslichen Vitaminen. Diese unterscheiden sich von den wasserlöslichen Vitaminen darin, dass dein Körper fettlösliche Vitamine speichern kann. Es wird dem Organismus dabei entweder über die Nahrung zugeführt oder aber durch eine Vorstufe des Vitamin A, das Betacarotin, gebildet.

 

Worin ist Vitamin A enthalten?

 

In der Nahrung liegt dieses Vitamin in Form von Retinol und Retinylester in tierischen Produkten vor und findet sich ebenfalls als Provitamin A in pflanzlichen Lebensmitteln. Das Vitamin A ist dabei insbesondere in den Lebensmitteln Milch, Eigelb, Butter, Leberprodukten und Fisch enthalten. Hingegen das Provitamin A ist in großer Menge unter anderem in Karottensaft sowie in rohen und gekochten Karotten vorzufinden.

 

Wozu braucht der Körper Vitamin A?

 

Das Vitamin ist wichtig für unsere Augen, die Haut, das Wachstum sowie auch die Schleimhäute. Daneben ist es ebenfalls für die Erhaltung der Infektionsabwehr von großer Bedeutung, daher ist es gerade jetzt im Winter unabdingbar für eine ausreichende Versorgung durch Vitamin A zu sorgen!
Ein Vitamin-A-Mangel kann sich in unterschiedlicher Weise äußern, so führt eine längere Unterversorgung zu trockener Haut aber auch zu Sehstörungen, die sich besonders auf die Unterscheidung zwischen hell und dunkel auswirken kann. Außerdem steigt unter Umständen die Anfälligkeit für Infektionen.

 

Aber keine Sorge, das lässt sich durch eine gesunde Ernährung gut vorbeugen. Eine tolle Rezeptidee ist beispielsweise eine Karottensuppe - wie gemacht für die kalte Jahreszeit! Tolle Rezepte findet ihr zum Beispiel bei Chefkoch.de.

Eine weitere Möglichkeit, einfach den Vitamin-A-Bedarf abzudecken, ist übrigens ein Smoothie. Dafür einfach ca. 0,5 Liter Wasser zusammen mit Orangen, Kiwis, Äpfel und Karotten in einen Mixer geben und eine tolle Vitaminbombe mixen!  

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Do

20

Nov

2014

Muntermacher Vitamine

Bild: Shutterstock
Bild: Shutterstock

 

Schon als Kinder lernen wir, dass Vitamine zu einem gesunden Leben dazugehören, denn sie übernehmen wichtige Aufgaben beim Stoffwechsel, stärken das Immunsystem und unterstützen den Zellaufbau. Vitamine gehören zur Gruppe der Mikronährstoffe. Moment mal, Mikronährstoffe? Was bedeutet das? Und was sind dann Makronährstoffe?

 

 

Also ganz von vorne: Nährstoffe sind alle Stoffe, die der menschliche Körper benötigt, um sich normal zu entwickeln und obendrein die Gesundheit aufrechtzuerhalten. Der Begriff der Nährstoffe wird in zwei Gruppen unterschiedlicher Nahrungskomponenten unterteilt, nämlich Makro- und Mikronährstoffe. Bei Makronährstoffen handelt es sich um Proteine, Fette und Kohlenhydrate, sie liefern dem Körper Energie. Im Gegensatz zu den Makronährstoffen liefern Mikronährstoffe hingegen keine Energie. Die allermeisten Mikronährstoffe musst du mit deiner täglichen Nahrung aufnehmen. Zu den Mikronährstoffen zählen Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und eben auch die Vitamine. Aber welches Vitamin ist wofür zuständig? Welche Lebensmittel enthalten welche Vitamine? In den folgenden Beiträgen gebe ich euch einen Überblick über die jeweiligen Vitamine und ihre Funktion - ein ABC der Vitamine. Zunächst aber möchte ich euch von den Vitaminen im Allgemeinen erzählen.

 

 

Vitamine sorgen unter anderem dafür, dass Kohlenhydrate, Proteine und Mineralstoffe optimal um- bzw. abgebaut werden. Sie stärken dein Immunsystem und sind unverzichtbar beim Aufbau deiner Zellen, Blutkörperchen, Knochen und Zähne. Dabei handelt es sich bei Vitaminen um recht komplizierte organische Moleküle, daher kommen sie nur in belebter Natur vor. Vitamine müssen von Pflanzen, Bakterien oder Tieren gebildet werden. Bis auf wenige Ausnahmen ist der Mensch auf die Aufnahme der Vitamine über die Nahrung angewiesen. Einige Vitamine nehmen wir auch als Vorstufe auf, das sind dann sogenannte Provitamine. Diese werden erst in deinem Körper in die entsprechende Wirkform umgewandelt. Beispielsweise verwandelt dein Organismus das Provitamin Beta-Carotin aus der Karotte in Vitamin A um, das unabdingbar ist für den Sehapparat. Vitamine können allerdings durch hohe Hitzeeinwirkung oder zu langem Lagern an der Luft zerstört werden. Dies gilt es beim Kochen und der Zubereitung von Gerichten zu beachten. Zu empfehlen ist daher das Verzehren von rohem Gemüse oder schonendes Dünsten.

 

 

Für die Gesundheit deines Körpers ist eine optimale Versorgung mit Vitaminen unabdingbar, denn sowohl eine Unter- als auch eine Überversorgung können Schäden verursachen. Welches Vitamin steckt aber wo drin und was passiert, wenn wir zu wenig davon haben? Mehr dazu im ABC der Vitamine in den folgenden Beiträgen! 

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So

02

Nov

2014

Podcast-Episode 34 - Essen und Gefühl

In dieser Episode geht es um das "Warum".

 

Warum isst du? Ich meine nicht damit, dass du mit deiner Nahrung deinem Körper alle wichtigen Elemente zuführst. Ich meine Essen. Merkst du bereits den Unterschied? Wenn ich von Ernährung spreche hat das eine ganz andere Qualität als wenn ich übers Essen spreche. Essen ist emotional, Ernährung kopflastig. Beides ist wichtig. Und heute soll es um genau diesen emotionalen Zugang zum Essen gehen.

 

Folgende Fragen möchte ich zusammen mit dir anschauen. Isst du aus Langeweile? Isst du, um dich besser zu fühlen? Isst du, weil es dir einfach schmeckt? Isst du als Belohnung für etwas? Oder gilt für dich der Satz: „Essen um zu vergessen?“ Oder baust du damit am besten Stress ab?

 

Wie du siehst, gibt es viele weitere Gründe, warum du isst, außer der reinen Nahrungsaufnahme. Darauf gehe ich in den folgenden Minuten etwas genauer ein. Ich gebe wertvolle Tipps was du tun kannst, um Essen als das zu sehen was es ist. Eine mögliche Art des Genießens.

 

Hier gehts zur Podcast-Seite oder direkt Online anhören.

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Do

23

Okt

2014

E-Books gratis zum Download

Hurra, es ist bald wieder soweit!

 

Vom 1. - 2. November und vom 8.- 9. November 2014 könnt ihr mal wieder zwei Bücher von Dr. Pascal Kühner kostenlos bei amazon.de runterladen!

 

Zuerst steht euch das Buch "Tag für Tag zu mehr Energie: Durch Psycho-Tricks sich selbst steuern" und schließlich "Stück für Stück zu mehr Energie: Durch gesundes Essen rundum wohlfühlen" zur Verfügung.

 

Merkt euch schon mal die Tage und freut euch auf das Lesevergnügen!

 

YC

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Fr

17

Okt

2014

Mythos Ernährung - Sinnvolles und Unsinniges über die tägliche Kost

Bild: Shutterstock
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Di

14

Okt

2014

Harte Schale, weicher Kern - die Macadamia-Nuss

Bild: Shutterstock
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Heute stelle ich Ihnen die Macadamia-Nuss vor, auch als "Königin der Nüsse" bekannt. Tatsächlich sind ihre zarten und nahrhaften Kerne so begehrt, dass es teilweise sogar Nachschubprobleme gibt. Was es alles zu Macadamia-Nüssen zu wissen gibt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

 

Ursprünglich kommen die leckeren, knackigen Nüsse aus den Regenwäldern Australiens. Dort wurden sie bereits vor hunderten von Jahren von den Ureinwohnern für ihren feinen Geschmack und ihre Nahrhaftigkeit geschätzt. Dass die Macadamia-Nuss letztlich auch ihren Weg nach Deutschland gefunden hat, ist dem deutschen Botaniker Baron Ferdinand Jakob Heinrich von Mueller zu verdanken: Er entdeckte im Jahre 1858  in den tropischen Wäldern von Queensland die nahrhaften Nüsse und nannte sie nach seinem Freund Dr. John Macadam Macadamia.

 

Vor dem Biss in den cremefarbenen und weichen Samenkern müssen Sie allerdings zunächst die harte Schale der Nuss knacken. Dabei werden Sie mit einem handelsüblichen Nussknacker jedoch nicht weit kommen, denn die „Königin der Nüsse“ gibt sich äußerst verschlossen. Besser geeignet dafür sind bestenfalls Spindelnussknacker. Das ist wohl auch der Grund, warum die Macadamia-Nuss fast ausschließlich geschält oder weiterverarbeitet in den Handel kommt.

 

Mit rund 75% weist die Macadamia-Nuss einen besonders hohen Fettgehalt auf, allerdings sind der Großteil davon ungesättigte Fettsäuren. Zudem enthält sie einen hohen Anteil an Eiweiß. Insbesondere die Aminosäure Arginin ist in großer Menge enthalten. Diese fördert die Entspannung der Muskulatur der Blutgefäße und wirkt sich somit äußerst positiv auf die Gesundheit und das Herz-Kreislauf-System aus. Wussten Sie zum Beispiel, dass bereits der Verzehr von zehn Macadamia-Nüssen täglich den Cholesterinspiegel innerhalb von nur vier Wochen deutlich absinken lassen kann?

Entdecken auch Sie den Geschmack dieser Nuss und kaufen gleich eine Packung in den gängigen Lebensmitteldiscountern oder beim Bio-Feinkostladen. Sie ist bei den Backwaren zu finden und in 100 Gramm Tüten verpackt. Der Preis variiert dabei zwischen 4 und 6€ pro Packung, je nach Anbieter. Ich empfehle 5 Nüsse pro Tag. Wer abnehmen möchte sollte beachten, dass 100 Gramm Nüsse etwa 700 Kalorien entsprechen aber in Maßen ist die "Königin der Nüsse" ein wahres Wundermittel an Nährstoffen und obendrein sehr lecker!

 

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Mi

17

Sep

2014

33 - Anspannen zum Entspannen

In dieser Episode zeige ich dir eine sehr effektive Methode um Stress abzubauen. Ich selbst nutze die "Progressive Muskelentspannung" seit Jahren um damit meinen Körper und Geist zu entspannen. Für den Einstieg gebe ich dir eine kleine praktische Entspannungsübung an die Hand. Lass dich darauf ein und gutes Entspannen!

 

(Klicke auf das Cover)

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Di

09

Sep

2014

Gratis Ebook: Stück für Stück zu mehr Energie

Es ist wieder soweit. Ab sofort kannst du das Ebook von Dr. Pascal Kühner kostenlos herunterladen.

 

Freitag, 12. bis Montag, 15. September 2014 10 Uhr.

 

Einfach auf amazon.de gehen und das folgende Buch rund um das Thema Ernährung kostenlos downloaden:

 

"Stück für Stück zu mehr Energie: Durch gesundes Essen rundum wohlfühlen"

 

Viel Spaß beim Lesen!
YC

 

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So

31

Aug

2014

Essverhalten in Europa – andere Länder, andere Sitten

piqs.de
piqs.de

 

Europa besteht aus einer Vielfalt unterschiedlicher Kulturen, dabei gilt der Grundsatz „andere Länder, andere Sitten“. Aber wie essen die Europäer eigentlich? Gibt es Gemeinsamkeiten beim Essen oder ist das europäische Essverhalten so vielfältig wie Europa selbst?

 

Grundsätzlich muss man in Europa zwischen nördlichen und südlichen Ländern unterscheiden: Während die nordischen Länder meist die herzhafte, deftige Küche bevorzugen, essen die südlichen Länder Europas meist etwas süßer. Betrachtet man zum Beispiel Deutsche und Franzosen, wird deutlich, wie verschieden die Geschmäcker schon beim Frühstück sind. Das klassische deutsche  Frühstück ist üppig und beinhaltet sowohl süße als auch salzige Speisen, hingegen ein Franzose ist bereits mit einer großen Schüssel Café au Lait und einem Croissant zufrieden. Dieser Vergleich soll Ihnen einen kleinen Blick über den Tellerrand verschaffen, indem die Essgewohnheiten einiger Vertreter Europas präsentiert werden. Schauen Sie doch mal in die Kochtöpfe Deutschlands, Frankreich und Italiens!

 

Deutschland

 

Schauen wir uns als erstes Beispiel Deutschland an. Bei Frankreich denken einige von Ihnen vielleicht an Wein, bei Italien an Pasta – aber was fällt Ihnen zur deutschen Küche ein? Weißwürste? Spätzle?

Die deutsche Küche kann tatsächlich sehr deftig sein aber das unterscheidet sich von Region zu Region, denn die deutschen Gerichte haben tatsächlich einen stark regionalen Charakter, der auch von den Nachbarländern beeinflusst wird. So wird von den Einwohnern der küstennahen Städte Deutschlands sehr gern Fisch verzehrt. Im Süden wird deftig gegessen: Weißwurste, Leberkäse oder Schweinehaxe sind kennzeichnend. Die schwäbische Küche spieglet den Übergang zur französisch-österreichisch inspirierten Küche wieder, hier kommt man daher an Spätzle und Maultaschen nicht vorbei. Je mehr in Richtung Süden man geht, desto mehr ist der französische Touch zu spüren: Flammkuchen und Wein sind hier sehr beliebt. Auch werden in keinem Land Europas so viele unterschiedliche Brot- und Biersorten konsumiert, wie in Deutschland.

 

Frankreich

 

Die französische Küche ist weit über die Grenzen Frankreichs bekannt. Ein typisch französisches Menü besteht aus mindestens drei Gängen: dem Entrée, einem Appetithappen, den Hors d'oeuvres (Vorspeisen) und dem Plat principal, dem Hauptgericht. Einem größeren Festessen, das aus bis zu sieben Gängen besteht, folgen nach dem Hauptgericht eine Käseplatte, Dessert und Kaffee. Der Wein ist fester Begleiter von Mittag- und Abendessen. Wie auch in Deutschland existieren aber verschiedene Regionalküchen, deren Gerichte mit unterschiedlichen Zutaten zubereitet werden. So stammt die Quiche Lorraine (übersetzt Lothringer Speckkuchen) aus dem Raum Lothringen. Der Gemüseeintopf Ratatouille und die Fischsuppe Bouillabaisse sind dagegen Spezialitäten aus Südfrankreich.

 

Italien

 

Mediterrane Kräuter, Olivenöl, und duftende Pizza – die Italiener stehen den Franzosen in Sachen Genuss in Nichts nach. Dabei beschränkt sich die italienische Küche nicht nur auf die leckeren Pizzen, sondern hat noch viel mehr zu bieten. Als Vorspeise isst der Italiener gerne Antipasti, die meist Gemüse, aber auch Fleisch oder Fisch enthalten. Bei größeren Menüs beginnt man mit kalten Antipasti, darauf folgen warme Antipasti. Mindestens eine der beiden Hauptmahlzeiten stellt in der Regel ein äußerst opulentes kulinarisches Ereignis dar, das aus mehreren Gängen besteht. Neben der ursprünglich aus Süditalien stammenden weltbekannten Pizza gibt es Pasta in allen möglichen Variationen und Geschmacksrichtungen. Italien ist auch berühmt für verschiedene Fleisch- und Fischsorten. Vor allem gerne gegessen werden Kaninchenbraten und Lamm oder auch alle Arten von Fisch. Besonders beliebt sind aber die kleinen Muscheln, die in ganz Italien an Suppen und Soßen gegeben werden und die unterschiedlichsten Bezeichnungen haben: vongole in Rom, capperozzoli in Venedig, arselle in Genua und telline in Florenz. Zum Essen werden Wein und Wasser gereicht. Natürlich darf auch in Italien das Dessert nicht fehlen!Die bekannteste Süßspeise ist das italienische Eis Gelato, weitere bekannte Desserts sind Tiramisù, eine Creme aus Mascarpone, Löffelbiskuit und Espresso, und Panna Cotta, ein Nachtisch aus Sahnecreme und Gelatine, getoppt mit einer Erdbeersoße.

 

Abwechslungsreich, vielfältig und multikulturell – die Küche Europas bietet tatsächlich etwas für jeden Geschmack. Jedes Land in Europa hat ihre speziellen Vorlieben, was die Zutaten und die Zubereitung betrifft. So unterschiedlich die Kulturen in den europäischen Ländern sind, so verschieden sind in der Tat auch die Essgewohnheiten. 
^yc

 

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