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Mi

02

Jul

2014

Gastartikel: Wildkräuter

Gundermann (Quelle: Natur-Lexikon.com)
Gundermann (Quelle: Natur-Lexikon.com)

Fast proportional sind in letzter Zeit neben den Suchanfragen für Smoothies auch die nach Wildkräutern angestiegen. Aus diesem Grund habe ich das Team von smoothie-mixer.de gebeten, meinen Lesern einen Überblick über dieses spannende Thema zu verschaffen. Was sind denn eigentlich Wildkräuter?

 

Begriffserklärung

Unter dem Begriff Wildkräuter verstehen wir alle krautigen Pflanzen, die für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Wichtig ist dabei, dass hierbei durch vom Menschen beeinflusste Zucht keine Veränderungen vorgenommen worden sind. Wildkräuter wachsen je nach Sorte auf Wiesen, am Wegesrand, auf Äckern, Flussauen, an Lichtungen und in Wäldern.

 

Einige dieser Wildkräuter wie zum Beispiel Gundermann (siehe Bild) oder Brennnessel sind essbar und schmecken in der Regel deutlich intensiver als im Vergleich dazu gezüchtete Kräuter. Dem Großteil der Wildkräuter sagt man sogar medizinisch heilende Kräfte nach. Resultierend daraus wird hier auch gerne der Begriff „Heilkräuter“ genannt. So soll beispielsweise Brennnessel dabei helfen, den menschlichen Körper zu entschlacken und diesen von Abbauprodukten des Stoffwechsels von Harnsäure befreien. Zudem soll Brennessel gut gegen Gicht und Rheuma sein.

 

Befürworter und Gegner

Die Menschen verfolgen in punkto Wildkräuter unterschiedliche Interessen, so dass es wie so oft auch hier Pro’s und Contra’s gibt. Durch den vermehrten Anbau von Wildkräutern werden diese zu einer starken Konkurrenz für die Kulturpflanzen. Beide Pflanzenarten kämpfen letztlich um überlebensbedrohlichen Platz, Licht, Wasser und Nährstoffe, wobei die Wildkräuter hier als widerstands- und anpassungsfähiger einzustufen sind. Um das Wachstum der Kulturpflanzen daher nicht zu gefährden, werden Wildkräuter von deren Gegnern teilweise durch verschiedenste Maßnahmen am Wachsen gehindert oder manchmal auch komplett entfernt. Die in diesem Fall unerwünschten Wildkräuterarten werden daher häufig als Unkraut bezeichnet.

 

Andererseits gibt es aber wiederum Befürworter in Form von Sammlern und Anwendern, die großes Interesse an den Kräutern haben. Denn Wildkräuter stellen nicht nur für die Pflanzenzüchtung eine sehr bedeutende Erbgutquelle dar, sondern können für uns Menschen im Rahmen einer gesundheitsorientierten Ernährung viele Vorteile mit sich bringen.

 

Vorteile von Wildkräutern

Je nach Wohnort und "Einsatz" besteht die Möglichkeit, dass Wildkräuter kostenlos sein können. Nämlich dann, wenn man diese quasi vor der Haustüre in der freien Natur selbst sammeln kann. Alternativ kann man sich diese auch auf Wochen- oder Bauernmärkten kaufen oder im Internet bestellen. Ein weiterer Vorteil ist die wertvolle Ursprünglichkeit der Pflanzen, schließlich wachsen diese noch ohne Eingriffe des Menschen unberührt in der Natur. Sie enthalten wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine (A,D,E und K, sowie Vitamin A-Vorstufen), Mineralstoffe, Ballaststoffe, Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Das lässt unsere Grünpflanzen geradezu zu "Gesundheitsbomben" werden und es ist daher auch nicht verwunderlich, dass einige im Volksmund sogar als Heilmittel bezeichnet werden. Spitzwegerich, als sehr eiweißhaltig bekannt, soll z.B. gut für Schleimhäute sein und lindernd bei Lungenleiden und Husten wirken. Giersch wiederum soll den Menschen insbesondere bei Gelenkschmerzen unterstützen.

 

Die beliebtesten essbaren Wildkräuter

Im Folgenden werden wir Ihnen eine Vielzahl an Wildkräutern vorschlagen und anschließend auf die beliebtesten vier Wildkräuter-Arten etwas detaillierter eingehen.

 

Wildkräuterarten:

Ackerschachtelhalm, Bachbunge, Bärlauch, Brennnessel, Ehrenpreis, Franzosenkraut, Frauenmantel, Fünffingerkraut, Gänseblümchen, Gänsefingerkraut, Giersch, Gundermann, Hirschhornwegerich, Knoblauchrauke, Koriander, Löwenzahn, Lungenkraut, Mädesüss, Nelkenkraut, Petersilie, Pfefferminze, Schafgarbe, Spitzwegerich, Scharbockskraut, Schafgarbe, Taubnessel, Vogelmiere, Walderdbeere, Waldmeister, Wiesenbocksbart, Wiesenschaumkraut, Wiesenkerbel, Wegwarte, Wiesenbärenklau, Wiesen-Labkraut, wilder Fenchel

 

Die Top 4:

·      Löwenzahn

·      Brennnessel

·      Giersch

·      Gundermann

 

Löwenzahn

Diese beliebte Wildkräuterart, mit ihrem würzig-herb bis leicht bitteren Geschmack, kann von Frühjahr bis Herbst gesammelt werden. Man findet ihn auf Wiesen, am Weges- oder Waldrand oder an Lichtungen. Ein Löwenzahn kann recht schnell auch ohne große Erfahrung anhand der auffälligen gelben Blüte und den zackigen Blättern erkannt werden. Löwenzahn enthält zahlreiche Bitterstoffe, die für den menschlichen Stoffwechsel und die Verdauung sehr wichtig sind. Beim Sammeln empfiehlt es sich allerdings die Blätter etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Eine Regel lautet dabei, dass die jüngeren Blätter milder, die älteren bitterer im Geschmack sind. Zudem sollten die Blätter hell sein, denn dunkle Blätter weisen auf Überdüngung des Feldes hin. Je runder diese dabei sind, desto gesünder ist die ganze Pflanze. Für einen Grünen Smoothie kann neben den Blättern sogar auch die klein geschnittene Wurzel verwendet werden.

 

Brennnessel

Diese sehr bekannte Pflanze mit ihrem herb-frischen, aromatischen Geschmack, gilt aufgrund der zahlreich enthaltenen Nährstoffe und wertvollen Öle auch als Königin der Wildkräuter. Sie wächst quasi überall und kann von März bis September gesammelt werden. Der Grund warum sie dennoch nicht bei jedermann beliebt ist, liegt ganz einfach daran, dass Name auch Programm ist. Kommt man mit einer Brennnessel in Kontakt, brennt das auf der nackten Haut. Umgehen kann man dies, indem man sie oben oder von der Seite anfasst, abbricht, umdreht und die Brennhaare abstreift. Sie gilt auch als sehr wirkungsvolles Heilmittel. Als Zutat für Grüne Smoothies sollte man anfangs auf die Dosierung achten, damit die Stoffwechselreaktionen bei zu großen Mengen nicht zu stark sind. Man muss beim Verzehr allerdings keine „Verbrennungen“ fürchten, da die Brennhaare beim Pürieren abbrechen. Brennnesseln kann man sowohl für süße als auch für herzhafte Smoothies bestens einsetzen.

 

Giersch

Der Giersch ist eine äußerst interessante Wildkräuterart, da dieser sehr viele Vitalstoffe und Vitamin C enthält. Im Geschmack ist er sehr würzig und kann unbedenklich in großen Mengen eingesetzt werden. Giersch ist in Smoothies ideal für eine Kombination mit Obst, Tomaten oder Gurken geeignet, zudem ist er sehr genüsslich im Salat. Vom Frühjahr bis in den Herbst hinein kann dieses Wildkraut an Waldrändern, auf Wiesen oder generell auf großen Flächen gesammelt werden. Man sagt, dass der Giersch auch eine heilende Wirkung haben soll und besonders gut bei Rheuma, Arthritis und allgemeinen Gelenkerkrankungen hilft. Des Weiteren soll er auch den Stoffwechsel fördern.

 

Gundermann

Der Gundermann, auch Echt-Gundelrebe genannt, ist eine sehr anspruchslose Kräuterart, die sowohl den Schatten, die Sonne, die freie Natur als auch naturbelassene Gärten liebt. Hier kriecht er gerne über den Boden und klettert, vergleichbar mit Efeu, an Zäunen entlang. Interessant dabei ist, dass der Gundermann im Schatten mehr Blätter, in der Sonne dagegen mehr blau-lila farbene Blüten besitzt. Diese Wildkräuterart ist aufgrund ihres hohen Anteils an ätherischen Ölen, Gerbstoffe und zahlreichen Bitterstoffen nicht nur optimal für Grüne Smoothies geeignet, sondern soll auch eine große Hilfe bei schlecht heilenden Wunden (vor allem bei eitrigen Wunden) und für den Stoffwechsel sein. Der Gundermann kann wunderbar mit Obst, Gemüse oder Salat kombiniert werden. Allerdings gilt es auch hier auf die Dosierung zu achten. Der Gundermann ist ein sehr intensives, herbes Würzkraut und sollte daher nur in kleineren Mengen, aber optimalerweise kontinuierlich und über einen längeren Zeitraum verwendet werden.

 

Rezepte für Grüne Smoothies mit Wildkräutern

Zum Abschluss möchten wir Ihnen noch zwei sehr gesunde und zugleich leckere Smoothie-Rezepte mit auf den Weg geben. Um hier sowohl ein faserfreies Ergebnis als auch eine bestmögliche Ausbeute der Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe zu gewinnen, ist die Qualität des Mixers, insbesondere die Power (Watt) und die Anzahl der Umdrehungen entscheidend. Machen Sie sich bewusst, dass Sie mit einem Hochleistungsmixer oder einem Profimixer ab 28.000 Umdrehungen das gesundheitliche Optimum aus Ihren Grünen Smoothies ziehen können und nutzen Sie für Ihre Kaufentscheidung dann einen Vergleich der aktuellen Mixer.

 

"Green Ernergy"

Der „Green Energy“ versorgt Sie mit zahlreichen Vitalstoffen und wird Sie mit seiner genüsslichen Kombination aus süßen (z.B.: Sharon) und pikant, bitteren und leicht sauren Zutaten (z.B.: Hirschhornwegerich) verzaubern.

 

Dieser Grüne Smoothie besteht aus:

·      1 großer Bund Petersilie

·      ca. 10 Stengel Hirschhornwegerich

·      2 Orangen

·      1 Apfel

·      1 Birne

·      1 Sharon

·      1 Banane

·      1/2 Scheibe Ananas

·      Ingwer

·      Wasser oder Eiswürfel nach eigenem Geschmack

 

"Der Aufräumer"

Koriander, mit seinen zahlreichen sekundären Pflanzenstoffen, gilt nicht nur als wertvolle Kulturpflanze, sondern ist auch bekannt für seine unermüdlichen Aufräumarbeiten im menschlichen Körper (bei Magen-Darm-Beschwerden, Infektionen oder Entzündungen).

 

Dieser süßlich-würzige Grüne Smoothie besteht aus:

·      1 großer Bund Koriander

·      2 Birnen

·      1 Apfel

·      ca.10 Trauben

·      ca. 4 Pflaumen

·      1/4 Bio-Zitrone (mit Schale)

·      Ingwer

·      Wasser oder Eiswürfel nach eigenem Geschmack

 

Über den Autor:

Der Autor Thorsten Müller bietet mit Smoothie-Mixer.de eine Informationsseite an, die auf der Suche nach dem richtigen Mixer für Smoothies helfen soll. Die populärsten Mixer werden getestet und die Ergebnisse in kompakten Tabellen gegenüber gestellt. So findet man in jeder Preisklasse seinen idealen Mixer.

 

Mehr Informationen erhalten Sie auf smoothie-mixer.de.

 

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Sa

28

Jun

2014

Gesucht: Social Media Manager (w/m)

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Deine Aufgaben

•    Betreuung der Social Media Kanäle (Facebook, Youtube, Twitter, etc.)
•    Planung, Steuerung und Durchführung der Social Media Aktivitäten
•    Betreuung der Community
•    Suchmaschinenoptimierung
•    Redaktionelle Erstellung von Texten und Pflege des Blogs
•    Erschließen neuer Wachstumspotentiale

 

Dein Profil

•    Idealerweise Student der Kommunikationswissenschaften oder Marketing, bzw. Berufsausbildung im Bereich der sozialen Medien
•    Erste Erfahrungen im Community Management
•    Grundlegende Kenntnisse zu SEO, idealerweise im Social Media Umfeld
•    Begeisterung für digitale Kommunikation sowie Kenntnisse zu digitalen Medien
•    Präsenz auf allen gängigen Social Media-Kanälen

 

Wir bieten

•    Anspruchsvolle Aufgaben und viel Gestaltungsspielraum
•    Ideal als Nebenjob mit 15 Std./Monat
•    Verantwortung übernehmen und daran wachsen
•    Home Office

 

Hast du Interesse oder kennst du jemanden? Dann schreib mir.

 

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Sa

28

Jun

2014

Gratis: Durch gesundes Essen rundum wohlfühlen

Durch gesundes Essen rundum wohlfühlen

Endlich ...

 

zum ersten Mal können Sie das E-Book "Stück für Stück zu mehr Energie - Durch gesundes Essen rundum wohlfühlen" kostenlos und exklusiv auf amazon.de downloaden.

 

Wann ist es soweit?

Kommendes Wochenende, von Freitag 04. Juli bis Sonntag, 06. Juli 2014.

 

Viel Spaß beim Lesen!
Pascal

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Sa

14

Jun

2014

Fronleichnahm Gratis-Ebook-Aktion

Ab Fronleichnahm, 19. Juni bis zum Sonntag, 22. Juni 2014 können Sie das E-Book

"Blick für Blick zu mehr Energie - Durch Körpersprache selbstsicher auftreten"

kostenlos und exklusiv auf amazon.de downloaden.

 Viel Spaß beim Lesen!

Pascal

 

 

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Fr

23

Mai

2014

Christi Himmelfahrt Gratis-E-Book

Psychologie

Ab Christi Himmelfahrt, 29. Mai bis zum Sonntag, 1. Juni 2014 können Sie das E-Book

"Tag für Tag zu mehr Energie - Durch Psycho-Tricks sich selbst steuern"

kostenlos und exklusiv auf amazon.de downloaden.

 Viel Spaß beim Lesen!

Pascal

 

 

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Di

06

Mai

2014

Rezept: Vollkornbrot

Hier mein Rezept für 2 traumhaft schmeckende Vollkornbrote

 

Zutaten:

600ml lauwarmes Wasser

30g Salz

1 Päckchen Hefe (42g)

1000g Roggenvollkornmehl

 

So wird's gemacht:

Das Wasser, das Salz und die Hefe in eine Rührschüssel geben und gut vermengen. Danach das Vollkornmehl zugeben und min. 5 Minuten mit der Rührmaschine rühren. So lange, bis der Teig nicht mehr klebt und schön weich ist. Dann aus der Schüssel holen, von Hand nochmals durchkneten und eine Kugel formen.

Zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Ich warte immer so lange, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Das ist nach ca. 35-45 Minuten der Fall. Dann den Teig nochmals gut durchkneten. Ich halbiere den Teig und forme von Hand ein Laib. Die andere Hälfte mache ich in eine Brotform (Darin wird das Brot höher und nicht so breit).

Das Ganze jetzt noch einmal ca. 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen aufheizen auf 220°C (Ich empfehle Ober- und Unterhitze).

 

Backzeit:

20 Minuten auf 220°C für die schöne Kruste, dann runterschalten auf 150°C. Weitere 30 Minuten durchbacken. Bon Appétit!

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Do

01

Mai

2014

E-Book-Gratisdownload

Bewegung

Ab sofort gibt es mein E-Book: "Schritt für Schritt zu mehr Energie: Durch tägliche Bewegung gesund und schlank" (neuer Titel, gleicher Inhalt) kostenlos bis Sonntagmorgen zum Download.

 

Darum geht's:

Es geht um die physiologischen Aspekte deiner Bewegung. Dieses Buch macht verständlich, wie wir gebaut sind und was so selbstverständlich in unserem Körper los ist. Ich beantworte u.a. die Fragen:

- Warum ist es nicht selbstverständlich, dass wir uns so bewegen können, wie wir uns bewegen?
- Warum ist heutzutage ein zeiteffektives Muskeltraining wichtig?
- Wie profitierst du von einem regelmäßigen Ausdauertraining?
- Was verstehen wir unter "Beweglichkeit"?
- Wie kann dein "Home-Training" aussehen, um dich körperlich fit zu halten? Und ganz wichtig:
- Was kannst du bereits HEUTE dafür tun?

 

Viel Spaß beim Lesen!

Pascal

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Sa

26

Apr

2014

Positive Psychologie - Deine Worte haben Macht!

Worte haben Macht!
Worte haben Macht!

In diesem Artikel gehe ich auf einen wichtigen, aber oft vernachlässigten Aspekt in Sachen Positive Psychologie ein. Das positive Reden und Denken ist ebenso wichtig wie das beherzte Handeln. Zuerst entsteht in deinem Kopf ein Gedanke. Dann kommt der Gedanke aus deinem Mund. Aus Gedanken werden Einstellungen und aus Einstellungen letztendlich Handlungen. Wenn du nicht daran glaubst, dass du es schaffen kannst, dann lasst es lieber gleich sein.

 

Es gibt viele Studien zum Thema positives Denken und dessen Einfluss auf alle Bereiche unseres Lebens. Achtung: Das bedeutet nicht, dass du ab sofort alles und jeden toll finden musst! Das ist ein großer Unterschied! Mein Tipp: Spreche das Positive aus über dich und andere! Das beginnt bei deinen Gedanken. Denn jedes Wort, welches deinen Mund verlässt kommt irgendwann zurück. Es gibt einen schönen englischen Satz: „What goes around comes around“, was so viel heißt wie: „Das was du gibst, bekommst du irgendwann zurück“.

 

Ich denke, dass du es um ein Vielfaches zurückbekommst! Deine Worte sind wie das Samenkorn, das auf den Ackerboden fällt. Einige davon gehen auf, andere davon vertrocknen. So ist das Leben. Das glaubst du nicht? Dann probiere es einmal selbst aus. Denke den ganzen Tag nur an das Negative. Ich wette, das hältst du nicht lange durch, und wenn, dann bist du abends total schlecht gelaunt. Woher kommt das wohl? Worte haben Macht!

 

Ich sehe den Schlüssel zur dauerhaften Verhaltensänderung in deiner täglichen Routine. Ein weißer Mensch hat mal gesagt: „Viele Menschen überschätzen, was kurzfristig möglich ist, unterschätzen aber gewaltig, was langfristig möglich wäre, wenn sie dranbleiben und weitermachen.“ Ich bin ein absoluter Fan der täglichen Routine, weil dann die Gewohnheit schnell automatisiert wird.

 

Irgendwann ist die neue Handlung zum Ritual geworden. Dann ist es nicht mehr nötig, sich täglich zu belohnen. Im besten Fall belohnt sich die Handlung selbst.

 

Viel Erfolg damit!

Pascal Kühner

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Mo

21

Apr

2014

Slow Food - Langsames Essen

Slow-Food

Vielleicht gehörst du auch zu den vielen Deutschen, die ihr Essen zu schnell verschlingen und damit auch einfach „zu viel“ essen? Hier gebe ich dir sehr gerne meine persönlichen Erfahrungen weiter. Es gab mal eine Zeit, in der ich ohne jeden Genuss, dafür viel zu schnell und viel zu viel verschlungen habe. Wenn du es schaffst langsamer zu essen, schlägst du zwei Fliegen mit einer einzigen Klappe. Zuerst genießt du deine Mahlzeit mehr. Zum anderen lässt du deinem Körper Zeit, das Hormon Leptin auszusenden. Leptin ist für das Sättigungsgefühl zuständig. Jetzt hast du ganz einfach weniger Zeit, dir deinen Bauch vollzuschlagen. Aus diesem Grund gebe ich dir meine persönlichen Tipps weiter, die mir sehr geholfen haben. Damit schaffst du, langsamer und damit entspannter zu essen.

 

Hier meine Tipps:

  • Trinke vor dem Essen mindestens ein großes Glas Wasser. Am besten stilles Wasser oder zuckerfreien Tee. Das füllt deinen Magen bereits vor der Mahlzeit und dämpft deinen Hunger.
  • Kaue langsam und lange. Meine Faustregel: mindestens 30 Mal. Okay, es kommt immer darauf an, was du isst. Eine leckere Spargelcremesuppe kannst du nun wirklich nicht 30-mal Kauen, oder? Wichtig ist, dass du an die Zahl 30 denkst, immer dann wenn du dir den Löffel oder Gabel volllädst. Du wirst am Anfang etwas Zeit benötigen, bis du von alleine daran denkst, doch das ist alles Übungssache. Wenn es am Ende dann nur 25-mal Kauen sind, dann ist das auch okay.
  • Ordentliches Kauen hilft dir auch sehr bei deiner Verdauung. Unser Speichel enthält eine Menge Verdauungsenzyme. Nicht umsonst heißt es im Volksmund: „Gut gekaut ist halb verdaut“.
  • Schneide dir stets kleine Stücke ab oder lade dir die Gabel oder Löffel nur halbvoll. Mit diesem simplen Trick benötigst du schon doppelt so lange und wirst automatisch länger etwas von deiner Mahlzeit haben.
  • Ein weiterer guter Trick, der mir viel gebracht hat ist Folgender. Mache immer nur eine Sache. Das bedeutet, dass du entweder kaust oder schneidest, bzw. dein Besteck in den Händen hältst. Oft habe ich mich dabei erwischt, dass ich mir eine Ladung in den Mund gesteckt habe und dann während des Kauens bereits eifrig dabei war, meine Gabel erneut zu bestücken. Bitte nicht! Lege einfach während des Kauens dein Besteck zur Seite und konzentriere dich intensiv darauf, was du gerade zerkaust. Erst nach dem Runterschlucken greifst du wieder zu deinem Besteck. Tipp: Iss achtsam!
  • Den nächsten Trick nenne ich Volles Glas-Trick. Erinnerst du dich noch an meinen ersten Hinweis, immer vor dem Essen ein Glas Wasser leer zu machen? Gewöhne dir an, dass bei dir nie ein leeres Glas herumsteht. Fülle es immer gleich wieder auf. Der psychologische Trick dabei ist, dass ein vollgefülltes Glas den Betrachter mehr einlädt als ein leeres Glas. Du müsstest es ja erst noch füllen und das würde mehr Aufwand bedeuten.
  • Isst du oft in Gesellschaft, z.B. in der Kantine oder in einem Restaurant? Dann kommen hier gleich zwei Empfehlungen für dich. Erstens, suche dir eine andere Person aus, die langsamer isst als du. Mache dir das zu Nutze und zwar indem du dich an dessen Essgeschwindigkeit anpasst. Esse immer nur so viel wie die andere Person in derselben Zeit. Bist du mal voraus, dann lass dir mehr Zeit, indem du mal bewusst das Besteck weglegst und eine kleine Pause einlegst. Auch kannst du dir einen Schluck aus deinem vollen Glas gönnen.
  • Und hier gleich der zweite Tipp hinterher: Ich finde, beim Essen ergeben sich die besten Gespräche. Nutze die Gelegenheit für dich! Bringe dich in die Konversation ein. Hier ein Merksatz: Kommunizieren geht über Probieren. Hier ist der Mechanismus ganz einfach. Wenn du redest, dann kannst du nichts essen. Oder sprichst du etwa mit vollem Mund?
  • Tausche doch einfach mal die Hand von Messer und Gabel. Oder esse im Chinarestaurant dein Gericht traditionell mit Stäbchen. Wenn du das nicht gewohnt bist wirst du automatisch weniger schnell essen. In gemütlicher Runde kann das sehr lustig werden.
  • Noch ein letzter Tipp. Wenn du mit einem Esslöffel isst, dann probiere doch einfach mal die kleinere Variante. Da der Teelöffel kleiner ist, geht weniger drauf und du kannst länger genießen. Ich esse beispielsweise mein Müsli immer mit dem langen Teelöffel.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Pascal Kühner

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Do

10

Apr

2014

Medikamente: Fluch oder Segen?

Dies ist ein sehr heikles Thema, dennoch finde ich es sehr wichtig. Oft sehe ich bei älteren Menschen, dass sie von heute auf morgen Medikamente nehmen müssen. Die meisten Menschen vertrauen darauf, dass die Ärzte wissen, was sie tun und vertrauen darauf, dass die Medikamente ihr Leiden lindern. Meist tut es das auch, doch zu welchem Preis?

 

Eine permanente Medikamenteneinnahme kann nicht das Ziel sein. Hier finde ich, wird viel zu wenig Aufklärung betrieben und nach den Ursachen gesucht. Medikamente lindern immer nur die Symptome, niemals die Ursache! Um eins deutlich hervor zu heben, ich bin von meiner Profession her kein ausgebildeter Mediziner. Ich kenne mich mit Medikamenten zu wenig aus, um irgendwelche Alternativen anbieten zu können.

 

Was ich allerdings weiß ist, dass Medikamente auf Dauer nicht gut für deinen Körper und deine Psyche sind und im besten Fall nur geringe Nebenwirkungen zeigen. Fakt ist, dass jedes Jahr in Deutschland zwischen 25.000 und 80.000 Menschen an Wechselwirkungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten sterben. Das sind mehr Arzneimitteltote als Verkehrstote. Ich finde Medikamente (auch Psychopharmaka) sinnvoll, um aktuelle Symptome zu verbessern. Ich denke, dass Medikamente uns auf jeden Fall helfen können eine akute Krisensituation zu überstehen. Medikamente sind allerdings ein schlechtes Mittel, um chronische Erkrankungen zu behandeln. Leider enthalten Medikamente viele Stoffe, die deinen Organismus zusätzlich belasten. Die Leber muss die im Medikament enthaltenen Giftstoffe neutralisieren, um sie dann über die Nieren auszuscheiden.

 

Man weiß, dass deine Leber mit zunehmendem Alter ihre Fähigkeit verliert, Giftstoffe abzubauen. Bist du beispielsweise 60 Jahre alt, dann besitzt deine Leber lediglich noch 50% ihrer ursprünglichen Leistungsfähigkeit mit 25. Das ist physiologisch bedingt und bei jedem reiferen Menschen der Fall. Dein Arzt müsste dann einfach die Dosis deines Medikaments anpassen, ansonsten bekommst du immer mehr Nebenwirkungen zu spüren. Hinzu kommt noch, dass du dann meist auch nicht nur eines, sondern zwei oder gleich mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen musst. Vielleicht eines für das Krankheitssymptom und die beiden anderen um die Nebenwirkungen im Zaum zu halten. Das erhöht einerseits deinen Mikronährstoffverbrauch, um die Gifte neutralisieren zu können. Zum anderen schafft es deine Leber irgendwann nicht mehr, alle Gifte zu neutralisieren. Was passiert dann? Nun, das Gift bleibt in deinem Körper und wird in den Fettzellen gespeichert. Das führt dann wieder auf lange Sicht zu einer Übersäuerung des Körpers. Leider belächelt die Schulmedizin immer noch das Potenzial der konsequenten Ernährungsumstellung kombiniert mit Bewegung. Natürlich lässt sich mit gesunder Ernährungsweise nicht unbedingt das „große Geld“ verdienen.

 

Hierzu gibt es zum Teil haarsträubende Fakten in Verbindung mit der Pharmaindustrie. Aber jetzt soll hier Schluss sein. Dieses Thema alleine würde mehrere Bücher füllen. Am besten ist es natürlich, wenn du auf Medikamente verzichten kannst, ganz einfach deswegen, weil du keine benötigst, weil du eben gesund bist. Nochmals meinen Hinweis: Ich empfehle dir ausdrücklich, die von deinem Arzt verschriebenen Medikamente zu nehmen. Dein Ziel im Hinterkopf sollte allerdings sein, parallel zu diesen Medikamente so gut es geht gesund zu leben und aktiv zu sein. Optimalerweise verändert sich dann dein Lebensstil Stück für Stück und nach und du benötigst nach und nach weniger Medikamente.

 

Wie kannst du jetzt am besten ohne Medikamente leben, oder möglichst schnell wieder davon wegkommen? Hierzu folgende Tipps. Prüfe zuerst, ob dein Körper übersäuert ist. Wenn ja, dann empfehle ich dir auf jeden Fall eine Entschlackung deines Körpers. Achte also auf basische Ernährung und trinke viel Wasser. Beginne langsam damit und scheide Giftstoffe nach und nach aus. Es gibt viele Ratgeber zu diesem Thema. Lies dich ein! Achte bitte zusätzlich darauf, dass du dich abwechslungsreich ernährst und dich ausreichend bewegst.

 

Nehme möglichst viel Mikronährstoffe zu dir, denn durch die Medikamente und das vorgeschrittene Alter hat man einen erhöhten Bedarf. Wenn du meine Empfehlungen einige Zeit umgesetzt hast, dann kann es gut sein, dass dein Körper wieder so viel Kraft entwickelt, dass er von selbst die Störungen in deinem Körper anpackt und beseitig. Vielleicht werden die Symptome weniger oder verschwinden ganz. Achtung: Erst dann, wenn dein Arzt entscheidet, dass du wieder gesund bist, brauchst du keine Medikamente mehr. Dann hast du dein Ziel erreicht und bist frei von Medikamenten. Herzlichen Glückwunsch!

 

Mehr zum Thema findest du hier.

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